Wählen Sie Materialien mit zweitem Leben: laminatfreie, wasserfeste Faserpapiere, recyclingfähige Kunststoffkarten, Bambus‑Tags oder kleine Aluplättchen. Achten Sie auf Kratzfestigkeit, Schreibbarkeit und Langlebigkeit beim Reinigen. Matte Oberflächen verhindern Spiegelungen am Fenster. Halten Sie Formate einheitlich, damit das System ruhiger wirkt, auch wenn viele Töpfe zusammenstehen. Ein hochwertiges Material vermittelt Respekt vor der Pflanze und dem gemeinsamen Raum und motiviert, die Hinweise nicht einfach zu übersehen.
Nutzen Sie Steckstäbe in der Erde nur am Topfrand, fern der Wurzelballen. Bei Holzstämmen vermeiden Sie Klammern, die Rinde quetschen. Bänder aus Naturfaser oder weiche Clips sind sanfte Alternativen. Hängeschilder funktionieren am Regal, nicht an der Pflanze. Testen Sie jede Lösung beim Umtopfen, damit die Befestigung nicht im Weg ist. Eine gute Regel: Alles lässt sich ohne Werkzeug lösen, hinterlässt keine Spuren und erlaubt schnelle Reinigung, wenn Erde spritzt.
Schilder sollten dort sein, wo Augen ohnehin landen: am Topfrand, neben der Gießkanne, am hellen Fensterbrett. Vermeiden Sie visuelle Konkurrenz mit Kunstwerken oder wichtigen Hinweistafeln. Nutzen Sie ein einheitliches Raster, damit das Ensemble ruhig wirkt. In Meetingräumen genügen kleinere Formate, während Küchen mehr Robustheit brauchen. Probieren Sie verschiedene Ausrichtungen, und fragen Sie Kolleginnen nach dem ersten Eindruck. Wenn niemand das Schild sucht, sondern es beiläufig versteht, haben Sie den idealen Platz gefunden.